Blog-Artikel aus der Kategorie „Das Leben der Fischer“

    Indonesien sei schuld. Wieder einmal. So steht es in der „Jakarta Post“ vom 27. August 2016. Seit Jahren verdunkeln Rauchschwaden, die durch illegale Brandrodungen entstehen, den Himmel über Singapur und weiten Teilen Malaysias. Die Qualität der Atemluft sinkt dabei rapide. Nach Messungen der Behörden in Singapur kletterte der Luftverschmutzungsindex [1] am Tag zuvor (14.00 Uhr) auf die Marke 215. Alles über 200 wird von der National Environment Agency (NEA) als „very unhealthy“ bewertet. Wer es sich leisten kann, solle zu Hause bleiben.


                        


    Der indonesische Vizepräsident Muhammad Jusuf Kalla kann die Aufregung und Kritik seines reichen Nachbars nicht verstehen. Schon 2015 ließ er die Presse wissen, dass die Bürger Singapurs lieber die gute Luft, die an Tagen ohne Smog herrsche, genießen sollten.[2] Wie oft müsse sich sein Land eigentlich noch entschuldigen, schiebt Kalla staatstragend hinterher. Äußerungen wie diese sind in einer Welt verlogener,

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    Seit ungefähr 9 Jahren ist das bislang einzige Ökolabel im Meerwasserhandel verschwunden. Die Organisation, die gemeinhin als MAC bekannt war, hatte es 1998 ins Leben gerufen. Einem breiteren Publikum wurde sie durch die MAC News in der KORALLE bekannt. Im Frühjahr 2008 war dann aus heiterem Himmel Schluß. Warum, wurde nie erklärt, auch nicht auf Anfrage. Weder von der KORALLE-Redaktion, noch vom Marine Aquarium Council selbst. Dieser Artikel möchte ein wenig zur Aufklärung beitragen. Außerdem wird die Frage erörtert, warum ein Ökolabel für die Meeresaquaristik über-lebensnotwendig ist.


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