Blog-Artikel mit dem Tag „Umweltschutz“

    SAIA Fischlisten, 3. Auflage

    Die von SAIA/ESAIA e. V. entwickelten Listen der ökologisch bedenklichen und ungeeigneten Fischarten sind eine Erfolgsgeschichte. Sie wurden seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 2011 (damals im Zusammenhang mit dem SAIA FishSelector) unzählige Male heruntergeladen und dienen als Orientierungshilfe und Handlungsempfehlung für alle, die sich mit Meeresaquaristik beschäftigen. Die Listen erscheinen nun in 3., vollständig aktualisierter Auflage. Anlass dafür gaben zwei aktuelle Entwicklungen, die bei den Recherchen zu Palettendoktorfischen deutlich wurden: der spürbare Trend hin zu kleineren Aquarien und der Mangel an Daten zu lokalen Zierfischpopulationen.


    Neue Beckengröße: 1000 Liter

    In der „Liste der für den Durchschnittsaquarianer mit Riffaquarium ungeeigneten Arten“ ist die Beckengröße von 5000 Liter auf 1000 Liter geändert worden. Denn Neueinsteiger und Durchschnittsaquarianer besitzen kaum noch Aquarien jenseits der 1000-Liter-Grenze. Größere

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    Diese Dokumentation deckt die Beweggründe Philippinischer Fischer auf, sich destruktiver Fangmethoden zu bedienen. Auch wenn Dynamitfischen keine Methode der Aquarienfischerei ist, haben wir uns entschlossen diese Video zu verbreiten, da es die soziale Nöte von Fischern in Süd-Ost-Asien sehr gut beschreibt.


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    Auf Korallenriff.de postete jemand vor kurzem: "Unser Hobby hat mit Tierschutz NIX zu tun. Wir sind Tierfreunde OK, Beckenbeschauer in den meisten Fällen. Keine Tierschützer, Umwelt Schützer o.ä.... FALSCHES FORUM!"
    Diese Aussage ist bedenklich und auch nicht ungefährlich - nicht nur weil sie Wasser auf die Mühlen derjenigen ist, die für Verbote sind. Warum Hobby und Umwelt- bzw. Tierschutz sich nicht ausklammern (sich nicht ausklammern dürfen!), könnt Ihr hier lesen...

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    Die SAIA Fischlisten zeigen auf, welche Fischarten für das heimische Aquarium ungeeignet sind (wobei wir zwischen Arten unterscheiden, die wegen ihrer biologischen Voraussetzungen nicht geeignet scheinen für den Durchschnittsaquarianer mit Riffbecken und jenen, die durch Überfischung und andere schädliche Einflüsse vom Handel ausgeschlossen gehören).

    Diese Listen verstehen sich primär als Aufklärungsmaterial und sind der Sensibilisierung des Käufers (Importeur/Hobbyaquarianer) geschuldet. Im Vordergrund steht der schrittweise Rückgang importierter Wildfänge.

    Durch die gezielten Einschränkungen entstehen dem Importeur keine nennenswerten wirtschaftlichen Nachteile. Auch die Vielfalt im heimischen Becken wird dadurch nicht beeinträchtigt. Mit ihrer Kaufentscheidung können aber Hobbyaquarianer und Handel einen Beitrag zum Schutz von Korallenriffen leisten!

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