Blog-Artikel mit dem Tag „Tierschutz“

    Dieses Thema ist provokant und polarisiert wie kaum ein anderes. Seit etlichen Jahren streiten sich Wissenschaftler, Tierschützer, Aquarianer, Angler, Lobbyisten usw. ob Fische Schmerzen empfinden. Bereits 2015 hat „Schmerz lass nach - Kritische Betrachtungen zum Thema Schmerzempfinden bei Fischen“ hohe Wellen geschlagen. Jetzt also ein weiterer Versuch, und er beginnt mit folgender Anklage: „Man braucht den Fisch eigentlich gar nicht zu töten: er nimmt uns dieses Geschäft ab ohne Schreie, ohne Blut und ohne vorwurfsvollen Blick.“


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    SAIA Fischlisten, 3. Auflage

    Die von SAIA/ESAIA e. V. entwickelten Listen der ökologisch bedenklichen und ungeeigneten Fischarten sind eine Erfolgsgeschichte. Sie wurden seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 2011 (damals im Zusammenhang mit dem SAIA FishSelector) unzählige Male heruntergeladen und dienen als Orientierungshilfe und Handlungsempfehlung für alle, die sich mit Meeresaquaristik beschäftigen. Die Listen erscheinen nun in 3., vollständig aktualisierter Auflage. Anlass dafür gaben zwei aktuelle Entwicklungen, die bei den Recherchen zu Palettendoktorfischen deutlich wurden: der spürbare Trend hin zu kleineren Aquarien und der Mangel an Daten zu lokalen Zierfischpopulationen.


    Neue Beckengröße: 1000 Liter

    In der „Liste der für den Durchschnittsaquarianer mit Riffaquarium ungeeigneten Arten“ ist die Beckengröße von 5000 Liter auf 1000 Liter geändert worden. Denn Neueinsteiger und Durchschnittsaquarianer besitzen kaum noch Aquarien jenseits der 1000-Liter-Grenze. Größere

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    Beratungspflicht in Deutschland

    Seit dem 1. August 2014 ist es für Tierverkäufer Pflicht, ihre Kundschaft über die Bedürfnisse der angebotenen Lebewesen aufzuklären – sowohl durch eine persönliche Beratung als auch durch das Aushändigen eines sogenannten Steckbriefs. Um herauszufinden, was aus der gesetzlichen Regelung geworden ist, haben wir Hobbyaquarianer ebenso wie Händler gebeten, an unseren anonymisierten Umfragen teilzunehmen. Die Auswertung findet ihr hier.


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    Seit dem 1. August 2014 ist es für Tierverkäufer Pflicht, ihre Kundschaft über die Bedürfnisse der angebotenen Lebewesen aufzuklären – sowohl durch eine persönliche Beratung als auch durch das Aushändigen eines sogenannten Steckbriefs. Um herauszufinden, was aus der gesetzlichen Regelung geworden ist, haben wir Hobbyaquarianer ebenso wie Händler gebeten, an unseren anonymisierten Umfragen teilzunehmen.


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    In einer zurückliegenden Ausgabe des Magazins „Der Meerwasseraquarianer“ findet sich ein bemerkenswerter Artikel mit der Überschrift „Glück gehabt – die Rettung von zwei Doktorfischen“ (2/2014). Er zeigt, wie gedankenlos mit Lebewesen manchmal umgegangen wird. Aber ein lebend Ding verdient mehr! Ihm Schmerzen zuzufügen, ist unterste Schublade. Für den ein oder anderen stellt sich allerdings die Frage: Können Fische überhaupt Schmerzen empfinden? Und was hat das mit unserem Hobby zu tun? Eine Antwort versucht u.a. der Tierphilosoph Prof. Markus Wild zu geben!


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    Die Kampagne zum Schutz von Dory, die SAIA am 17. Juni 2015 gestartet hat, zeigt bereits Wirkung. Jetzt hat sich Megazoo Österreich entschieden, keine Palettendoktorfische mehr zu verkaufen. Mit dem Verkaufsstopp der potenziell gefährdeten Fischart setzt das Unternehmen ein branchenweit starkes Zeichen für den ökologisch verträglichen Einkauf von Tieren.


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    Auf Korallenriff.de postete jemand vor kurzem: "Unser Hobby hat mit Tierschutz NIX zu tun. Wir sind Tierfreunde OK, Beckenbeschauer in den meisten Fällen. Keine Tierschützer, Umwelt Schützer o.ä.... FALSCHES FORUM!"
    Diese Aussage ist bedenklich und auch nicht ungefährlich - nicht nur weil sie Wasser auf die Mühlen derjenigen ist, die für Verbote sind. Warum Hobby und Umwelt- bzw. Tierschutz sich nicht ausklammern (sich nicht ausklammern dürfen!), könnt Ihr hier lesen...

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    Die SAIA Fischlisten zeigen auf, welche Fischarten für das heimische Aquarium ungeeignet sind (wobei wir zwischen Arten unterscheiden, die wegen ihrer biologischen Voraussetzungen nicht geeignet scheinen für den Durchschnittsaquarianer mit Riffbecken und jenen, die durch Überfischung und andere schädliche Einflüsse vom Handel ausgeschlossen gehören).

    Diese Listen verstehen sich primär als Aufklärungsmaterial und sind der Sensibilisierung des Käufers (Importeur/Hobbyaquarianer) geschuldet. Im Vordergrund steht der schrittweise Rückgang importierter Wildfänge.

    Durch die gezielten Einschränkungen entstehen dem Importeur keine nennenswerten wirtschaftlichen Nachteile. Auch die Vielfalt im heimischen Becken wird dadurch nicht beeinträchtigt. Mit ihrer Kaufentscheidung können aber Hobbyaquarianer und Handel einen Beitrag zum Schutz von Korallenriffen leisten!

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